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Mitarbeiter im Bundesfreiwilligendienst

Lewis Makohl (Schwerpunkt Urberach) und Sophia Molitor (Schwerpunkt Ober-Roden) absolvieren in diesem Jahr einen Bundesfreiwilligendienst in den beiden evangelischen Kirchengemeinden in Rödermark.

 

 

Lewis Makohl

privatLewis Makohl
Lewis Makohl

„Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen“(Friedrich Nietzsche)

Ich wollte nach der Schule einfach mal was anderes machen, als in Bücher zu schauen und dem damals alltäglichen Unterricht zu folgen. Ich wollte mich neuen Schwierigkeiten stellen … und so kam mir der Gedanke des Freiwilligen Sozialen Jahres in den Sinn. Dort werde ich einen weiteren Teil des Lebens kennenlernen, neue Herausforderungen bestreiten und an ihnen wachsen.  Nun bin ich hier. Ich stelle mich Ihnen mal vor. Mein Name ist Lewis-Jeremy Makohl, aber wenn Sie mich antreffen, sagen Sie einfach Lewis (ausgesprochen „Luis“) zu mir. Ich bin 19 Jahre alt und habe im Sommer 2020 mein Abitur bestanden. Viele, die mich kennen, würden mich als einen sehr offenen freundlichen Menschen beschreiben, mit dem man über alles reden kann und mit dem man sehr viel Spaß haben und lachen kann. Ich helfe gerne anderen Menschen! Dieser Eindruck hat sich bei mir nun weiter bestätigt, da ich nun, während ich diesen kleinen Artikel hier schreibe, schon einen Monat dabei bin. Ich begann bereits am 01.09.2020 hier und kann bereits viele positive Veränderungen meiner sozialen Identität feststellen. Ich bin noch viel offener geworden, kann besser auf neue Menschen zu gehen, ohne mich zu schämen, und gehe mittlerweile auch gerne ans Telefon im Empfang. Sie fragen sich jetzt bestimmt: „Wie, du gehst erst jetzt gerne ans Telefon? Warum davor nicht?“. Die Antwort darauf ist ganz einfach. Es war mir zu Anfang unangenehm, mit mir fremden Personen zu sprechen und mich dann auch noch mit „Evangelische Petrusgemeinde Urberach Lewis Makohl Guten Tag“ zu melden. Es war einfach ungewohnt und erschien mir anfangs als unangenehm. Ich denke trotzdem, dass ich mir das bei den Telefonaten nicht anmerken lassen habe. Diese Unsicherheiten legten sich ganz schnell und ich bin sehr froh, festzustellen, dass ich jeden Tag dazulerne.

 Vielleicht gucken Sie sich jetzt gerade mein Foto an und fragen sich: „Warum hast du denn die Farbe im Gesicht?“. Das kann ich ihnen einfach erklären. Die Farben in meinem Gesicht sind 4 Grundfarben, aus denen man viele weitere Farben mischen kann. Eine Freundin von mir hat dieses Projekt gemacht, um ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzten. Sie suchte Menschen und malte auf ihnen verschiedene Muster in den 4 Farben. Damit soll ausgedrückt werden, dass alle Menschen gleichwertig sind, egal welche Hautfarbe. Um es jetzt in den evangelischen Kontext zu bringen: „Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott." - Luther (1984). Nun komme ich auch langsam zum Abschluss meiner Vorstellung. Ich hoffe, ich werde weiter eine so schöne Zeit hier haben, wie sie begonnen hat und werde viele weitere Dinge dazulernen. Wer weiß, vielleicht werden die ein oder anderen, die diesen Artikel lesen, mich in diesem Jahr kennenlernen und auch mal persönlich erleben. Ihnen allen wünsche ich eine schöne Zeit, machen Sie das Beste aus der derzeitigen Situation und bleiben Sie gesund.

Lewis Makohl

Sophia Molitor

privatSophia Molitor
Sophia Molitor

Liebe Gemeinde,

ich bin seit Oktober die neue FSJ-lerin. Mein Name ist Sophia Molitor, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Reinheim.

In Ihrer Gemeinde werde ich nun, nach meinem Abitur, für meinen Bundesfreiwilligendienst tätig sein. Ich wurde bereits sehr herzlich aufgenommen, und bin gespannt, was die kommende Zeit mit sich bringt.

Damit Sie schon einmal einen kleinen Eindruck von mir bekommen, erzähle ich etwas über meine Hobbys und Interessen:

Ich begeistere mich für Kunst, male bzw. zeichne auch selbst sehr gerne Tiere, Menschen und die Natur. Des Weiteren beschäftige ich mich liebend gerne mit Philosophie und bin immer für tolle Ausflüge zu haben. Außerdem trainiere ich seit Kindheitstagen Taekwon-Do, eine Kampfkunst, die mich Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit lehrt(e).

Von meinem Bundesfreiwilligendienst erhoffe ich mir, ebenfalls viel zu lernen, an neuen Herausforderungen zu wachsen, und viele neue Menschen kennenzulernen… vielleicht ja auch Sie!

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne und friedliche Herbstzeit, dass Sie sich auch an den kleinen Dingen erfreuen können, und gesund bleiben!

Herzliche Grüße

Ihre Sophia

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